Piplio ist live – meine Lern-App für Kinder der 1. bis 3. Klasse
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Piplio ist live – meine Lern-App für Kinder der 1. bis 3. Klasse

Yannick Aister 3 min read 41 Views

Wie alles angefangen hat

Mein Sohn tat sich schwer damit, Lernen als etwas Positives zu sehen. Nicht weil er nicht wollte – sondern weil der klassische Ansatz mit Arbeitsblättern und Wiederholung für ihn einfach nicht funktioniert hat. Als Vater fragt man sich dann irgendwann: gibt es nicht einen besseren Weg?

Als Entwickler ist die Antwort auf diese Frage meistens: ich baue es einfach selbst.

So ist Piplio entstanden. Nicht aus einer Marktlückenanalyse, nicht aus einem Business-Plan – sondern aus dem Wunsch, meinem Sohn das Lernen ein bisschen leichter zu machen. Dass daraus eine fertige App geworden ist, die im App Store und bei Google Play verfügbar ist, hätte ich damals nicht erwartet.

Was Piplio ist

Piplio ist eine Lern-App für Kinder der 1. bis 3. Klasse – für Mathe und Deutsch. Mittendrin ist Pip, ein kleiner Charakter der das Kind durch die Lerneinheiten begleitet. Keine Werbung, kein Tracking, keine Ablenkung.

Das Konzept ist bewusst einfach gehalten: ein paar Minuten täglich statt stundenlangem Pauken. Die App erkennt automatisch wo das Kind sicher ist und wo es noch übt – und passt den Schwierigkeitsgrad entsprechend an. Fortschritt wird sichtbar gemacht: XP, Sterne, Themenübersichten. Nicht als Selbstzweck, sondern damit Kind und Eltern jederzeit wissen wo man gerade steht.

Das Belohnungssystem – weil Motivation von innen kommen muss

Was mich an vielen Lern-Apps stört: sie versuchen Kinder mit digitalen Abzeichen und Push-Notifications bei der Stange zu halten. Das funktioniert kurzfristig, aber es ist kein echter Antrieb.

Bei Piplio funktioniert das anders. Eltern legen im Elternbereich selbst fest wofür sich Lernen lohnt – eine Kugel Eis, 30 Minuten länger aufbleiben, ein Kinobesuch. Piplio übernimmt die Buchhaltung: XP sammeln, Ziel erreichen, feiern. Die Belohnung bleibt real und kommt von den Eltern – nicht von einer App.

Was die App technisch drinsteckt

Piplio ist mit Expo und React Native gebaut – eine bewusste Entscheidung. Eine native App für iOS und Android parallel zu entwickeln und zu pflegen wäre als Einzelentwickler kaum machbar. React Native erlaubt mir, mit einer gemeinsamen Codebasis eine App zu bauen die auf beiden Plattformen nativ läuft. Das Backend und die Website laufen auf TYPO3 – mein Heimspiel.

Ein Punkt der mir wichtig war: Datenschutz by Design. Fortschritt, XP und Belohnungen werden lokal auf dem Gerät gespeichert. Kein Cloud-Account nötig, keine Serverdaten über das Kind. Die App funktioniert auch komplett offline – Übungsinhalte werden lokal gespeichert, bei vorhandener Verbindung im Hintergrund nachgeladen.

Wo Piplio gerade steht

Piplio ist fertig und ab sofort im App Store und bei Google Play verfügbar. Mehr Infos und eine Übersicht aller Funktionen gibt es auf piplio.aistea.me.

Was ich dabei gelernt habe

Ein Nebenprojekt als Einzelentwickler von der Idee bis in den App Store zu bringen ist eine andere Erfahrung als Kundenprojekte. Kein Briefing, kein Abnahme-Prozess, keine externe Deadline – nur man selbst und die Frage ob das, was man baut, wirklich gut genug ist.

Was mich am meisten überrascht hat: der Moment wo mein Sohn die App das erste Mal benutzt hat und einfach weitergemacht hat. Ohne dass ich ihn dazu aufgefordert habe. Das war der Moment wo ich wusste: das funktioniert.

TL;DR

  1. Piplio ist aus einem persönlichen Bedürfnis entstanden – mein Sohn hatte keine Freude am Lernen
  2. Lern-App für Klasse 1–3, Mathe und Deutsch, mit adaptivem Schwierigkeitsgrad
  3. Belohnungssystem das Eltern selbst definieren – keine digitalen Abzeichen, echte Anreize
  4. Gebaut mit Expo / React Native und TYPO3, datenschutzfreundlich, offline-fähig
  5. Aktuell in der Testphase – Interesse vormerken auf piplio.aistea.me

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